Risikobegleitung

Risikomanagement in Projekten

Risiken verschwinden nicht, wenn niemand über sie spricht. Abexis begleitet anspruchsvolle Projekte als externer Risk Manager — laufend mit einem Pensum von etwa 10 bis 20 Prozent oder punktuell mit einem unabhängigen Project Reality Check. Wir identifizieren kritische Entwicklungen frühzeitig, hinterfragen den Projektstatus und schaffen die Entscheidungsgrundlagen, die Projektleitung, Geschäftsleitung und Steuerungsgremium benötigen.

Einsatzform 1

Laufende Risikobegleitung

Abexis begleitet Ihr Projekt regelmässig als externer Risk Manager. Der typische Umfang liegt je nach Projektgrösse und Risikosituation bei etwa 10 bis 20 Prozent — das entspricht beispielsweise einem halben bis einem ganzen Tag pro Woche.

Die Begleitung eignet sich für strategisch wichtige, komplexe oder risikoreiche Vorhaben, bei denen eine kontinuierliche Früherkennung und unabhängige Beurteilung erforderlich ist.

Einsatzform 2

Punktueller Project Reality Check

Wenn zunächst eine unabhängige Standortbestimmung benötigt wird, überprüfen wir das Projekt gezielt und zeitlich begrenzt. Wir analysieren Unterlagen, führen Interviews mit Schlüsselpersonen und hinterfragen Status, Planung, Governance, Risiken, Umsetzung und Veränderungsfähigkeit. Sie erhalten eine klare Einschätzung, priorisierte Risiken und konkrete Handlungsempfehlungen.

Mehr zum Project Reality Check

Leistungsumfang laufende Begleitung

Zwei Einsatzformen, passend zu Ihrer Projektsituation

Der externe Risk Manager ersetzt weder den Projektleiter noch die Verantwortung des Auftraggebers. Er ergänzt die bestehende Projektorganisation mit einer unabhängigen Perspektive. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Risiken aufzulisten oder zusätzliche Administration zu verursachen. Es geht darum:

  • Aufbau oder Überprüfung des Risikomanagements
  • Identifikation und strukturierte Bewertung von Risiken
  • Regelmässige Gespräche mit Projektleitung und Verantwortlichen
  • Moderation von Risikoworkshops
  • Priorisierung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
  • Definition und Verfolgung wirksamer Massnahmen
  • Überprüfung von Frühindikatoren und Veränderungen
  • Aufbereitung der Top-Risiken für Geschäftsleitung und Steuerungsgremium
  • Formulierung des notwendigen Entscheidungsbedarfs
  • Eskalation kritischer Entwicklungen

Früherkennung

Sechs Anzeichen, dass eine externe Risikobegleitung sinnvoll ist

Die Projektleitung konzentriert sich auf Termine, Lieferobjekte, Ressourcen und die tägliche Koordination. Teilprojektleiter kennen ihre jeweiligen Themen. Das Steuerungsgremium erhält regelmässige Statusberichte. Trotzdem fehlt häufig eine Rolle, die das Gesamtbild unabhängig betrachtet und konsequent hinterfragt:

Beratungsgespräch anfragen

Risiken werden gesammelt, aber nicht aktiv gesteuert

  • Das Risikoregister ist vorhanden, wird jedoch selten aktualisiert und hat kaum Einfluss auf Entscheidungen.

Der Projektstatus bleibt lange grün

  • Probleme sind bekannt, werden im Reporting aber relativiert oder erst spät sichtbar.

Kritische Massnahmen bleiben offen

  • Verantwortlichkeiten, Termine und Wirksamkeit der Massnahmen werden nicht konsequent verfolgt.

Die Projektleitung ist operativ ausgelastet

  • Für eine übergreifende und unabhängige Risikobetrachtung fehlen Zeit und Abstand.

Entscheidungen verzögern sich

  • Kritische Themen werden wiederholt diskutiert, ohne dass klare Entscheide getroffen werden.

Das Management möchte mehr Sicherheit

  • Geschäftsleitung, Verwaltungsrat oder Steuerungsgremium benötigen eine belastbare Zweitmeinung zum tatsächlichen Projektstatus.

Grundsatz

Keine Projektpolizei, sondern ein unabhängiger Sparringspartner
Abexis Risiko-Prinzip

Ablauf

5 Schritte

So funktioniert die laufende Begleitung

01

Auftrag und Risikoprofil klären

Wir besprechen Projektziele, Ausgangslage, bestehende Governance und Erwartungen des Auftraggebers.

02

Ausgangslage beurteilen

Wir prüfen vorhandene Risiken, Massnahmen, Berichte und Entscheidungswege. Fehlende Risiken und Schwachstellen werden gemeinsam identifiziert.

03

Risikoprozess etablieren

Bewertungslogik, Verantwortlichkeiten, Berichtsformate, Sitzungsrhythmus und Eskalationswege werden verbindlich festgelegt.

04

Risiken laufend überwachen

Wir hinterfragen Veränderungen, verfolgen Massnahmen und überprüfen regelmässig, ob neue Risiken entstehen.

05

Management informieren

Geschäftsleitung und Steuerungsgremium erhalten eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Risiken, Veränderungen und notwendigen Entscheidungen.

Nutzen

Was professionelles Risikomanagement bewirkt

  • die wirklich relevanten Risiken sichtbar zu machen
  • unbequeme Fragen frühzeitig zu stellen
  • Massnahmen konsequent nachzuverfolgen
  • kritische Entwicklungen sachlich zu eskalieren
  • die Entscheidungsfähigkeit des Managements zu sichern
Beratungsgespräch anfragen

01

Weniger Überraschungen

Kritische Entwicklungen werden erkannt, bevor sie sich zu akuten Problemen entwickeln.

02

Frühere Entscheidungen

Das Management weiss, wo Handlungsbedarf besteht und welche Folgen ein Aufschub haben kann.

03

Schutz von Terminen und Budget

Gegenmassnahmen können eingeleitet werden, solange noch Handlungsspielraum besteht.

04

Entlastung der Projektleitung

Die Projektleitung erhält einen erfahrenen Sparringspartner für kritische Situationen.

05

Höhere Transparenz

Projektteam, Steuerungsgremium und Geschäftsleitung arbeiten mit einem gemeinsamen Risikobild.

06

Mehr Vertrauen

Ein nachvollziehbarer Risikoprozess erhöht die Glaubwürdigkeit des Projektstatus.

Unsere Rolle

Das Projekt läuft. Aber wer behält die Risiken im Blick?

Die Projektleitung konzentriert sich auf Termine, Lieferobjekte, Ressourcen und die tägliche Koordination. Teilprojektleiter kennen ihre jeweiligen Themen. Das Steuerungsgremium erhält regelmässige Statusberichte. Trotzdem fehlt häufig eine Rolle, die das Gesamtbild unabhängig betrachtet und konsequent hinterfragt:

Leitfragen

5 Fragen
01

Welche Risiken gefährden die Projektziele?

02

Welche Annahmen sind nicht ausreichend abgesichert?

03

Welche Massnahmen wirken tatsächlich?

04

Wo fehlen Verantwortliche oder Entscheidungen?

05

Welche Entwicklung muss an die Geschäftsleitung eskaliert werden?

Ergebnisse

Was Sie konkret erhalten

Strukturierte Artefakte und Berichtsformate, die Risiken, Massnahmen und Entscheidungen sichtbar machen.

01

Risikoregister

Ein strukturiertes und priorisiertes Gesamtbild der relevanten Projektrisiken.

02

Risiko-Heatmap

Transparenz über Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkungen und Handlungspriorität.

03

Executive Risk Report

Eine kompakte Managementübersicht mit den wichtigsten Risiken, Veränderungen, Massnahmen und notwendigen Entscheidungen.

04

Massnahmencontrolling

Klare Verantwortlichkeiten, Termine und regelmässige Überprüfung der Wirksamkeit.

05

Frühindikatoren

Messbare Signale, die kritische Entwicklungen sichtbar machen, bevor sie zu Projektproblemen werden.

06

Unabhängige Einschätzung

Eine sachliche Aussensicht auf Status, Annahmen und verbleibenden Handlungsspielraum.

Blickwinkel

Was wir im Projekt hinterfragen

Risikomanagement betrachtet nicht nur technische Risiken. Wir beurteilen das Projekt gesamthaft:

Beratungsgespräch anfragen

Ziele und Umfang

  • Sind Ziele, Erfolgskriterien und Projektumfang klar und weiterhin realistisch?

Termine und Meilensteine

  • Sind Zeitplan, Abhängigkeiten und kritischer Pfad belastbar?

Ressourcen

  • Stehen die erforderlichen Kapazitäten und Kompetenzen tatsächlich zur Verfügung?

Governance

  • Funktionieren Rollen, Entscheidungswege und Eskalationsprozesse?

Lieferanten und Partner

  • Werden externe Abhängigkeiten, Leistungen und Verpflichtungen aktiv gesteuert?

Daten und Technologie

  • Sind Datenqualität, Migration, Schnittstellen und technische Entscheidungen ausreichend abgesichert?

Tests und Qualität

  • Reichen Testumfang, Qualitätssicherung und Abnahmeverfahren für die nächste Projektphase aus?

Organisation und Veränderung

  • Sind Anwender, Führungskräfte und betroffene Organisationseinheiten auf die Veränderung vorbereitet?

Einführung und Übergabe

  • Sind Cutover, Ausbildung, Support, Hypercare und betriebliche Übernahme realistisch geplant?

Einsatzgebiete

Typische Einsatzgebiete

Von ERP-Einführungen bis zu Multi-Lieferanten-Programmen — überall dort, wo unabhängige Risikobegleitung Mehrwert schafft.

01

Software-Einführungen und Systemablösungen (ERP, DMS, PLM, MES, QMS, HCM, CRM)

02

Digitale Transformationen

03

Organisationsveränderungen

04

Strategische Investitionsprojekte

05

Produkteinführungen

06

Integrationsprojekte

07

Programme mit mehreren Lieferanten

08

Projekte mit regulatorischen oder qualitativen Anforderungen

09

Vorhaben mit hohem Zeitdruck oder kritischem Einführungstermin

FAQ

Häufige Fragen

Nächster Schritt

Welches Modell passt zu Ihrem Projekt?

Manchmal genügt eine unabhängige Standortbestimmung. In anderen Situationen ist eine kontinuierliche Begleitung sinnvoll. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir, wo Ihr Projekt steht und welche Form der Unterstützung einen konkreten Mehrwert schafft.

  • Kostenlos
  • 30 Minuten
  • Unverbindlich
  • Flexibler Umfang